Don-Bosco-Schule

Wie verstehen wir unsere katholische Schule?

Unsere Gesellschaft unterliegt ständigen Veränderungsprozessen, die auch in der Schule zu spüren sind. Die vorherrschende Pluralität kann Menschen, insbesondere Kinder verunsichern. Deshalb ist es uns wichtig, den jungen Menschen zu helfen, sich in der Vielfältigkeit zu orientieren, einen sicheren Halt zu finden und Werteorientierungen kennen zu lernen. Durch die intensive Erfahrung einer Religion sollen sie eine Heimat und Geborgenheit erleben, die ihnen Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Nur so wird es ihnen möglich sein, auch anderen gegenüber Mitmenschlichkeit, Verantwortung und Toleranz zu zeigen. Vor diesem Hintergrund möchten wir die Kinder zum katholischen Glauben hinführen. Erst die Selbstorientierung im eigenen Glauben ermöglicht den Dialog mit anderen Religionen ohne Angst und Aggressionen und ist zugleich Ausgangspunkt für den ökumenischen Verständigungsprozess.
Dieses Sich-Einfinden in den katholischen Glauben wird durch verschiedene Maßnahmen initiiert, gestaltet und gestützt:

  • Der schulische Religionsunterricht findet nur im katholischen Bekenntnis statt und wird in allen Klassen jeweils zwei Unterrichtsstunden pro Woche im Klassenverband erteilt.
  • Das Einbeziehen von Festen und Bräuchen im Jahreskreis ist ein fester Bestandteil des Schullebens. Dafür sind auch die besonderen Aktionen in der Adventszeit, wie zum Beispiel Adventsbesinnungen, Adventsfeiern in den Klassen und die Nikolausfeier oder der Don-Bosco-Tag ein schönes Beispiel.

Der christliche Glaube soll jedoch nicht nur durch äußere Maßnahmen vermittelt werden, sondern im mitmenschlichen Umgang in der Schule spürbar und gelernt werden. So stehen die Lehrerinnen und Lehrer in Vorbildfunktion für die Einführung und Einhaltung bestimmter Regeln, und sie zeigen den höflichen Umgang miteinander und den pfleglichen Umgang mit Gegenständen. Auf diese Weise werden vielfältige Lernmöglichkeiten sowohl der gegenseitigen Akzeptanz und des respektvollen Miteinanders, als auch einer angstfreien Entwicklung grundgelegt. Wenn Grundregeln gemeinsamen Umgangs wie Höflichkeit, Rücksichtnahme, Annahme des Anderen in seiner Eigenart, gemeinsames Gebet, kleine Hilfsdienste, Schenken und Danken, freundliche Gesten und Worte zur täglichen Selbstverständlichkeit werden, können Kinder eine positive Haltung zum Leben aufbauen und haben wichtige Grundsätze einer christlichen Erziehung kennengelernt.