Don-Bosco-Schule
  • Die Anerkennung einer Persönlichkeit ist unabhängig von seinen schulischen Erfolgen.
  • Die Leistungsfeststellung und -bewertung erfolgt in einer Kultur des Ermutigens und Förderns.

Allgemeines Leistungskonzept

Was ist Leistung? Kinder kommen in der Regel mit der Motivation in die Schule, etwas lernen, etwas leisten zu wollen. Die Don-Bosco-Schule setzt an diesem Punkt an und stellt sich der Aufgabe, bei allen Kindern unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen die Bereitschaft und die Fähigkeit zu entwickeln, Leistungen zu erbringen. Die Leistungsfeststellung und -bewertung ist somit eine originäre schulische Aufgabe, die einen verantwortungsvollen Umgang erfordert. Die Leistungsbewertung soll den Lehre¬rinnen und Lehrern, den Eltern und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern über den Stand der Lernprozesse Aufschluss geben und Grundlage für die Beratung und weitere Förderung sein. Die Grundlagen zur schulischen Leistungsbewertung sind im Schulgesetz (§§ 48, 49, 50), in der AO-GS (§§ 5, 6, 7) und in den Richtlinien für die Grundschule festgelegt (Pkt. 6).

Leistung nach individuellen Lernmöglichkeiten und individuellem Lernfortschritt

In Bezug auf die individuelle Leistungserziehung sind uns folgende Grundsätze wichtig: Im schulischen Alltag brauchen Kinder die wiederholte Erfahrung, etwas gut gemacht zu haben, bei der Bewältigung von Aufgaben erfolgreich gewesen zu sein, um sich als Person positiv zu erleben und damit Selbstachtung aufzubauen. Um Lernfortschritte zu erreichen ist es manchmal auch nötig, sich an anspruchsvollen Aufgaben zu erproben, um eine Erweiterung der Könnenserfahrung zu erleben. Deshalb müssen sich die Aufgabenstellungen an den unterschiedlichen Lernmöglichkeiten der Kinder orientieren, aber auch so gestellt sein, dass jedes Kind sich anstrengen muss. Diese Orientierung am Individuum und seinen Lernmöglichkeiten steht bei jedem unterrichtlichen Prozess im Vordergrund. Damit erleben die Schülerinnen und Schüler auch den prozessbezogenen Aspekt von Leistung, indem sie erfahren, dass sie sich in einer Fähigkeit weiterentwickeln, z.B. die Buchstaben zu Wörtern zusammenzuziehen oder sich in einem größeren Zahlenraum zurechtzufinden. Diese Lernfortschritte sollten sich auf den ganzen Menschen beziehen und die geistigen, motorischen und sozialen Fortschritte einbeziehen. Fehler werden als Lernchance genutzt, an denen der weitere Unterricht ausgerichtet wird und die den nächsten Lernschritt für die Schülerinnen und Schüler anzeigen.

Sozialer und normbezogener Leistungsmaßstab

In der Schule ist es aber unausweichlich, das eigene Leistungsergebnis im Vergleich zur Leistung eines Mitschülers/einer Mitschülerin zu sehen. Das kann sowohl motivierend als auch demotivierend sein, besonders dann, wenn das Kind sich anstrengt, eine bestimmte Leistung zu erbringen. Diese Anstrengungsbereitschaft muss dem Kind durch bestärkende Ermutigung rückgemeldet werden, um die Lernmotivation für weitere Vorhaben zu erhalten und dem Kind Vertrauen in seine eigene Leis¬tungsfähigkeit zu geben. Die Leistungsergebnisse des schulischen Unterrichts müssen sich zudem an den Kompetenzen orientieren, die für die jeweiligen Jahrgangsstufen vorgesehen sind. Auch dadurch kann der persönliche Lernfortschritt motivationale Einschränkungen erfahren, wenn ein Kind erlebt, dass es trotz Anstrengung nicht die notwendigen Kompetenzen erreicht, um am weiteren Lernprozess erfolgreich teilnehmen zu können. Auch hier soll im Sinn ermutigender Erziehung dem Schüler oder der Schülerin der positive Aspekt seiner Anstrengung immer wieder deutlich gemacht werden. Da die Elternschaft der Don-Bosco-Schule häufig sehr hohe Ansprüche an die Kinder stellt, wird ver-sucht, den sozialen Leistungsmaßstab in der Schule nicht zu sehr in den Vordergrund treten zu lassen. So werden z.B. direkte Vergleiche vermieden oder die Teilnahme an Wettbewerben unter pädagogischen Gesichtspunkten entschieden. Es gibt zwar eine Würdigung von erreichten Ergebnissen, z.B. bei Sportwettbewerben oder beim Känguru-Wettbewerb, es wird jedoch darauf geachtet, dass auch andere Werte den Kindern bewusst gemacht und als erstrebenswert dargestellt werden. Neben den kompetenzorientierten Lernzuwächsen ist auch das Arbeits- und Sozialverhalten Bestandteil der schulischen Leistungserziehung. Außer fachlichen Inhalten sollen Grundschulkinder auch lernen, eine Arbeitshaltung zu entwickeln, sich Herausforderungen auch über einen längeren Zeitraum zu stellen, Aufgaben mit einer gewissen Sorgfalt und Zielgerichtetheit auszuführen etc. Für eine genaue Beobachtung, Feststellung und Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens wurden Bewertungskriterien abgesprochen (vgl. Anlage 13) und zum Teil in der gemeinsam erstellten Schulord¬nung festgehalten. Diese lernen bereits die Erstklässler im Laufe des 1. Schuljahres kennen. Die schulischen Arbeitsregeln werden spätestens in der 2. Klasse eingeführt. Die in Anlehnung an das Programm „Bei Stopp ist Schluss“ entwickelten Regeln werden sowohl in den Klassen als auch auf Elternabenden besprochen ( Schulinterne Absprachen, Regeln und Rituale). Ein Bestandteil dieses Programmes sind u.a. die sog. Joker, die es als Belohnung für eine über eine festgelegte Zeit vereinbarte Regeleinhaltung gibt. Die Sensibilisierung der Kinder für angemessenes soziales Verhalten wird zusätzlich gestützt durch das Programm „Faustlos“, das in allen Schuljahren durchgeführt wird. Bis zum 4. Schuljahr erfolgt eine regelmäßige Thematisierung des Bereiches Arbeits- und Sozialver-halten in den Klassen, so z.B. in der Entwicklung und Besprechung von „Lerntürmen", „Lernpizzen" o.Ä. Dabei werden auch Formen der Selbsteinschätzung durch die Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Durch diese frühe Einführung und konstante Thematisierung sind den Schüler/innen die Bewer-tungskriterien im Arbeits- und Sozialverhalten sehr transparent. Sie werden neben den Leistungen in den Fächern bei den Kindersprechtagen thematisiert. Die Eltern werden auf Eltern- und Informationsabenden über die Kriterien zur Leistungsbewertung in den Fächern und für den Bereich des Arbeits- und Sozialverhaltens informiert. Die Schulordnung befindet sich z.B. im „Eltern-ABC“, in der Schuleingangshalle oder auf der Homepage und ist somit allen Beteiligten bekannt.

Wie messen wir Leistung?

Die Leistungsbewertung darf sich nur auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten beziehen, basierend auf den Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne. Es werden ebenso Umfang, selbstständige und richtige Anwendung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkei¬ten und die Art der Darstellung bewertet (vgl. § 47 Schulgesetz). Grundlage sind alle vom Schüler erbrachten Leistungen, dazu gehören schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen wie mündliche und praktische Beiträge (vgl. RL S. 16).

Leistungsfeststellung in der Schuleingangsphase

Da in der Schuleingangsphase der individuelle Lernfortschritt im Mittelpunkt steht, werden die Leis-tungen der Schülerinnen und Schüler an ihren Lernmöglichkeiten gemessen, der Lernerfolg wird zur Lernausgangslage in Beziehung gesetzt und beurteilt. Im Vordergrund stehen somit eine gründliche Diagnose der Lernausgangslage und die optimale individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes ( Förderkonzept). Die Leistung wird durch verschiedene Diagnosemaßnahmen, aber besonders durch eine genaue Beobachtung im Unterricht festgestellt. Zur Feststellung des individuellen Lernfort¬schritts in der Klasse 1 und 2 sind auch kurze schriftliche Übungen zulässig.

Leistungsfeststellung in den Klassen 3 und 4

Differenzierter ist die Leistungsbewertung in den Klassen 3 und 4. Die Kinder sollen nun allmählich lernen, ihr Leistungsvermögen an bestimmten Aufgaben und Zielen zu messen und sich realistischer einzuschätzen. Ein anforderungsbezogener, objektiverer Maßstab soll mehr und mehr die Beurteilung der Schülerleistungen bestimmen. Schriftliche Übungen (z.B. Ab-, Auf- und Nachschreibübungen, Partnerdiktate, Lückentexte, kurze Lernzielkontrollen) werden nicht zensiert, jedoch mit Kommentaren versehen, um den Schülern Hinweise zu geben. Klassenarbeiten werden benotet.

Bei der Bewertung einzelner Schülerleistungen sowie in Zeugnissen werden die folgenden Notenstufen zugrunde gelegt:

  • sehr gut (1)
    Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
  • gut (2)
    Die Note „gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
  • befriedigend (3)
    Die Note „befriedigend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
  • ausreichend (4)
    Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
  • mangelhaft (5)
    Die Note „mangelhaft“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderun¬gen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkennt¬nisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden kön¬nen.
  • ungenügend (6)
    Die Note „ungenügend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderun¬gen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

Von der Lehrer- und Schulkonferenz wurde folgender Bewertungsschlüssel für schriftliche Leistungs¬kontrollen festgelegt, wobei leichte Abweichungen nach oben oder unten möglich sind.

  • 100 % - 97 % = sehr gut
  • 96 % - 85 % = gut
  • 84 % - 70 % = befriedigend
  • 69 % - 50 % = ausreichend
  • 49 % - 25 % = mangelhaft
  • 24 % - 0 % = ungenügend

Die Lernkontrollen werden von den Fachlehrern im Jahrgang gemeinsam entwickelt und zeitlich abgeglichen durchgeführt. Auch bei der Bewertung der Arbeiten finden kollegiale Absprachen statt, um eine größere Vergleichbarkeit der Leistungen zu erreichen. Die Richtlinien für die Grundschule NRW fordern neben dem Aufbau einer "Wissensbasis" die Entwicklung übergreifender, prozessbezogener Kompetenzen, die sich auf vier Ebenen erstrecken und damit für eine differenzierte Wahrnehmung von Leistung hilfreich sind:

  • Wahrnehmen und Kommunizieren
  • Analysieren und Reflektieren
  • Strukturieren und Darstellen
  • Transferieren und Anwenden

Die inhaltliche Dimension der Leistungsbewertung in der Grundschule ist durch die zu erreichenden Kompetenzen in den einzelnen Fächern festgelegt und definiert (vgl. Lehrpläne). Die Kompetenzen werden in Lernaufgaben konkretisiert, deren Überprüfung das Erreichen der jeweiligen Kompetenz anzeigt und gleichzeitig auch ein Indikator für eine mögliche weitere Lernentwicklung bzw. Förde¬rung der Schülerinnen und Schüler sein kann (vgl. schulinterne Arbeitspläne). Für die einzelnen Fächer hat die Don-Bosco-Schule Grundsätze zur Leistungsfeststellung und -bewer¬tung festgelegt (vgl. Arbeitspläne und Leistungskonzepte der Fächer).

Wie informieren wir über Leistung?

Rückmeldekultur und Rückgabe von Lernkontrollen Um die Leistungsbewertung in seiner pädagogischen Dimension zu realisieren, gehört neben einer Transparenz der Kriterien eine sinnvolle Rückmeldekultur. Rückmeldungen erfolgen selbstverständlich im alltäglichen Unterricht durch Würdigung der erledig¬ten Arbeiten, dem Aufgreifen besonderer Antworten, der Unterstützung der Lernprozesse durch Ermutigung, dem Besprechen bestimmter Lösungen u.a.m. Dabei werden fehlerhafte Antworten oder Lösungsversuche als Lernchance verstanden. Die Rückmeldeformen und Rückmeldekultur schu¬lischer Leistungen wurde in einem Konzept im Kollegium entwickelt und in diesem Gremium sowie in der Schulkonferenz am 15.05.2012 beschlossen (vgl. Anlage 14). Die Rückgabe der Lernkontrollen und anderer schriftlicher Formen der Leistungsfeststellung erfolgt mit einer differenzierten Rückmeldung über die erreichten Kompetenzen und der Bereiche, die noch weiter gefördert werden müssen. Mit zunehmendem Schulalter nehmen auch die "institutionalisierten" Formen der Rückmeldung zu. Zum Teil ab Klasse 2, spätestens ab Klasse 3 führen die Lehrerinnen und Lehrer Kindersprechtage durch, um mit den Schülerinnen und Schülern ihren individuellen Lernstand zu besprechen sowie Probleme und weitere Perspektiven abzustimmen (vgl. Externer Ordner). Diese finden nicht selten im zeitlichen Umfeld der zweimal im Jahr stattfindenden Elternsprechtage statt, die die Möglichkeit bieten, mit den Eltern gemeinsam die Lernentwicklung, den Lernstand sowie weitere Aspekte des schulischen Alltags zu besprechen. Um diese Gespräche effektiv und kon¬zentriert führen zu können, benutzen viele Kolleginnen und Kollegen einen speziell entwickelten Team¬bogen (vgl. Anlage 15). Vor dem Beratungsgespräch zum Übergang in die weiterführende Schule bekommen die Eltern ebenfalls zur Vorbereitung einen Einschätzungsbogen, um die Sicht¬weisen auf die schulische Leistung des Kindes besser vergleichen zu können (vgl. Anlage 16). Bei auftre¬tenden Lernproblemen ist es wichtig, dass Elternhaus und Schule zusammenarbeiten. Besonders die Würdigung auch kleinerer Lernfortschritte hilft, die Anstrengungsbereitschaft zu erhalten. Oft ist es auch nötig, den Kindern alternative Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Dann dienen nicht zuletzt die Zeugnisse zur Rückmeldung über die Leistungsentwicklung und den Lernstand der Kinder. In der Schuleingangsphase werden die erbrachten Leistungen verbal, in einer Berichtsform ausge-drückt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende des Schuljahres ein Berichtszeugnis, das über das Arbeits- und Sozialverhalten, die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern Aus¬kunft gibt (Beschluss der Schulkonferenz vom 15.05.2012). Um den Übergang von der zensurenfreien Bewertung am Ende der Schuleingangsphase zur reinen Zensurenbewertung in der 4. Klasse fließender zu gestalten, enthalten die Zeugnisse im 3. Schuljahr zusätzlich zu den verbalen Aussagen auch Noten in den einzelnen Fächern. Die Zeugnisse der Klasse 4 enthalten dann nur noch die Noten, wobei die Übergangsempfehlungen am Ende des ersten Halbjahres von Klasse 4 ebenfalls Angaben zum Arbeits- und Sozialverhalten ma¬chen.

Rückmeldekultur und Rückgabe von Lernkontrollen

Um die Leistungsbewertung in seiner pädagogischen Dimension zu realisieren, gehört neben einer Transparenz der Kriterien eine sinnvolle Rückmeldekultur. Rückmeldungen erfolgen selbstverständlich im alltäglichen Unterricht durch Würdigung der erledig¬ten Arbeiten, dem Aufgreifen besonderer Antworten, der Unterstützung der Lernprozesse durch Ermutigung, dem Besprechen bestimmter Lösungen u.a.m. Dabei werden fehlerhafte Antworten oder Lösungsversuche als Lernchance verstanden. Die Rückmeldeformen und Rückmeldekultur schu¬lischer Leistungen wurde in einem Konzept im Kollegium entwickelt und in diesem Gremium sowie in der Schulkonferenz am 15.05.2012 beschlossen (vgl. Anlage 14). Die Rückgabe der Lernkontrollen und anderer schriftlicher Formen der Leistungsfeststellung erfolgt mit einer differenzierten Rückmeldung über die erreichten Kompetenzen und der Bereiche, die noch weiter gefördert werden müssen. Mit zunehmendem Schulalter nehmen auch die "institutionalisierten" Formen der Rückmeldung zu. Zum Teil ab Klasse 2, spätestens ab Klasse 3 führen die Lehrerinnen und Lehrer Kindersprechtage durch, um mit den Schülerinnen und Schülern ihren individuellen Lernstand zu besprechen sowie Probleme und weitere Perspektiven abzustimmen (vgl. Externer Ordner). Diese finden nicht selten im zeitlichen Umfeld der zweimal im Jahr stattfindenden Elternsprechtage statt, die die Möglichkeit bieten, mit den Eltern gemeinsam die Lernentwicklung, den Lernstand sowie weitere Aspekte des schulischen Alltags zu besprechen. Um diese Gespräche effektiv und kon¬zentriert führen zu können, benutzen viele Kolleginnen und Kollegen einen speziell entwickelten Team¬bogen (vgl. Anlage 15). Vor dem Beratungsgespräch zum Übergang in die weiterführende Schule bekommen die Eltern ebenfalls zur Vorbereitung einen Einschätzungsbogen, um die Sicht¬weisen auf die schulische Leistung des Kindes besser vergleichen zu können (vgl. Anlage 16). Bei auftre¬tenden Lernproblemen ist es wichtig, dass Elternhaus und Schule zusammenarbeiten. Besonders die Würdigung auch kleinerer Lernfortschritte hilft, die Anstrengungsbereitschaft zu erhalten. Oft ist es auch nötig, den Kindern alternative Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Dann dienen nicht zuletzt die Zeugnisse zur Rückmeldung über die Leistungsentwicklung und den Lernstand der Kinder. In der Schuleingangsphase werden die erbrachten Leistungen verbal, in einer Berichtsform ausge-drückt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende des Schuljahres ein Berichtszeugnis, das über das Arbeits- und Sozialverhalten, die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern Aus¬kunft gibt (Beschluss der Schulkonferenz vom 15.05.2012). Um den Übergang von der zensurenfreien Bewertung am Ende der Schuleingangsphase zur reinen Zensurenbewertung in der 4. Klasse fließender zu gestalten, enthalten die Zeugnisse im 3. Schuljahr zusätzlich zu den verbalen Aussagen auch Noten in den einzelnen Fächern. Die Zeugnisse der Klasse 4 enthalten dann nur noch die Noten, wobei die Übergangsempfehlungen am Ende des ersten Halbjahres von Klasse 4 ebenfalls Angaben zum Arbeits- und Sozialverhalten ma¬chen.